Oberfräse GOF 1600 CE Professional: Erfahrungen und Testberichte

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erstellt von daveb0 am 22.02.2018, 12:13 Uhr

...aber halt ein CH-Stecker
Wenn es der zweipolige Eurostecker ist, dann ist das hier in D kein Problem. Muss nicht mal umgebaut werden.

Gruß GW
 

ACHTUNG: Texte können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten! Zu Risiken und Nebenwirkungen konsultieren Sie ihren Psychiater.

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Mein kleine GKS und die GSB  gingen beide auch so nach 37-38 Monaten kaputt.
Bosch geht halt von 3 Jahren Nutzung aus. Das ist der Grund für "Professionell" im Namen :-)
Sonst wär's hat grün :-)

(Ichh weiß, etwas übertrieben. Aber ich glaube mittlerweile, dass die Qualität stark mit der jeweiligen Produktgruppe zusammen hängt. Bei SDS-Max Geräten zB. ist das Niveau m.E. definitiv höher, als bei manch anderen Geräteklassen von Bosch-Blau.

Ps. Danke für's Angebot. Vll. hol ich mir aber auch nur einfach ne zweite GOF1250, die dann fest im Tisch bleibt. Denn Fräserwechsel geht ja zum Glück auch im eingebauten Zustand. Dann nervt zwar noch der Anlaufschutz etwas, aber vll. ist das für mich die bessere Lösung.

Gruß

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Ich glaube kaum, das in die GOF 1600 CE ein Programm geschrieben wurde, dass die Maschine nach 25 Monaten ab Kaufdatum unbenutzbar macht. DAS wäre PROGRAMMIERTE Obsolenz.

Mir ist der Begriff in den letzten Wochen hier schonmal so negativ aufgefallen. Bitte informiert euch mal, was geplante Obsolenz wirklich ist. 
Da wird einfach mit nem aufgeschnappten Wort, das noch nichtmal richtig wiedergegeben wird, um sich geworfen. Bei den Lasermessgeräten könnte man ihn ansetzen, aber doch nicht bei einer Maschine wie den Oberfräsen wo es wirklich Reparaturmöglichkeiten gibt.

Das Servicezentrum muss auch nicht die Platine untersuchen WARUM sie kaputtging um den Kunden ein "vernünftige" Antwort geben zu können, sondern nur erkennen DAS die Platine kaputt ist und getauscht werden muss. " "Leider ist es uns nicht möglich, eine Aussage über den Ausfallgrund der Elektronik zu treffen, da hierbei verschiedene Faktoren eine Rolle spielen könnten."" ist übrigens eine absolut vernünftige Antwort. Ein Gutachten über den tatsächlichen Ausfallgrund zu erstellen wäre von der Kostenseite her unvernünftig.
Die Supportqualität an die Kulanz zu koppeln finde ich auch unsinnig. 

Das Probleme mit der Elektronik aus 2012 in 2018 noch existieren, auf Grundlage einer Maschine die in 2015 produziert wurde, zu behaupten ist doch arg dünnes Eis. 

Sich die Maschine aus oben genannten Gründen nicht zu kaufen, ist Blödsinn. Generell hört man über Probleme mit dieser Maschine abgesehen von der Höhenverstellung (und da auch nur hier), nichts in den weiten der deutschen Holzwerkerwebsites.
Spindelarretierungen sind persönliche Geschmackssache, im Frästisch sicher auch eine Frage des Platzes. Da muss man dann vielleicht auch den Tisch nochmal umkonstruieren.
Gegen einen Kauf der Maschine sprechen also höchstens Probleme mit der Höhenverstellung und Ergonomie, die zum Anwender/Anwendungsfall nicht passt (das wäre das größte Problem).  


Mit CH-Stecker meinst du den Eurostecker mit dem Erdungspin? Oder ist deiner ohne den dritten Pin? Hatte den mal an nem Toaster :-)

Maria, Maria, i like it laut!

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erstellt von haifisch18 am 22.02.2018, 12:30 Uhr
Da wird einfach mit nem aufgeschnappten Wort, das noch nichtmal richtig wiedergegeben wird, um sich geworfen. 
Da hast Du wohl die Smileys hinter den zynischen Kommentaren übersehen. Da hat keiner Bosch irgendetwas in die Richtung ernsthaft vorgeworfen.
 
erstellt von haifisch18 am 22.02.2018, 12:30 Uhr
Das Servicezentrum muss auch nicht die Platine untersuchen WARUM sie kaputtging um den Kunden ein "vernünftige" Antwort geben zu können, sondern nur erkennen DAS die Platine kaputt ist und getauscht werden muss. " 
Das sehe ich anders, zumindest solange die Frage im Raum stehe, ob es sich um einen Produktions- oder um einen Anwenderfehler handelt. Ansonsten liese sich ja jeder Garantiefall mit einem solchen Kommentar abspeisen.
Wäre die Reparatur von Bosch übernommen worde gebe ich Dir natürlich recht. Es wäre natürlich trotzdem spannend zu wissen, was das Problem war, kostentechnisch jedoch etwas zu Aufwändig.
 
erstellt von haifisch18 am 22.02.2018, 12:30 Uhr
Das Probleme mit der Elektronik aus 2012 in 2018 noch existieren, auf Grundlage einer Maschine die in 2015 produziert wurde, zu behaupten ist doch arg dünnes Eis. 
Netter Versuch das ganze ins lächerliche zu ziehen, aber Probleme mit einer Elektronik hergestellt in 2012 bestehen mit Sicherheit auch heute noch, die lösen sich ja nicht einfach in Luft auf. Die richtige Frage wäre, aus welchem Jahr stammt die Elektronik welche 2015 in meiner Maschine verbaut wurde und ob bei dieser die Probleme von 2013 wirklich nachhaltig behoben wurden.
Da die Symptome exakt den in den Beiträgen auf den Holzwerkerwebsites entsprechend liegt der Schluss sehr Nahe. Oder wie erklärst Du einen Ausfalle der Elektronik nach etwa 3 Betriebsstunden?
Möglicherweise ein Einzelfall, möglicherweise nicht. Ich weiss es nicht. Aber solange Bosch nicht an einer Klärung interessiert ist und die Reparaturkosten dem Kunden Weiterverrechnet kann ich nur von dieser Maschine abraten.
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Hi Dave, 

du hast die "programmierter Obsoleszenz" auch nicht ins Spiel gebracht.
Das Reparaturzentrum ist eben nicht die Entwicklungsabteilung. Bei einer Häufung defekter Platinen wird man das dennoch nicht dem Kunden sagen, sondern die ausgebauten Defektplatinen an die Entwicklung zur Fehlersuche zurückgeben.

Ich wollte das ganze nicht ins Lächerliche ziehen, ich hab auch ein Gerät mit Elektronikproblemen in meinem Bestand das schon 3mal getauscht wurde. Aber auch da gab es eine Umstellung in der Produktion und ich werde weiter tauschen (bin noch in der Garantie, benutze es aber auch häufiger als 3h/24Monate) bis ich ein Gerät aus der Zeit nach der Umstellung habe. 
Aber schau dir mal den Zeitstrahl an und überlege dann, ob du auf der Grundlage irgend eine Aussage über die jetzt produzierten Geräte treffen kannst.

Natürlich ist dein Fall ärgerlich, dass die Elektronik nach 3 Betriebsstunden die Füße streckt. Aber für mich ließt sich auch dein letzter Beitrag so, also ob dein Hauptproblem die fehlende Kostenübernahme NACH der Garantiezeit ist. In der Garantiezeit wird auch niemand mit einer Antwort abgespeißt, sonder die Maschine einfach repariert. 

Maria, Maria, i like it laut!

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Die blauen Boschs werden für den gewerblichen Einsatz angepriesen.

Da ich kein Gewerbe habe, muss ich halt, um mir ein Bild von der Situation machen zu können, eben einen Blick in einen typischen Gewerbebetrieb werfen.

Damals wohnte ich gegenüber einem Betrieb, in dem Edelstahl verarbeitet wurde, d.h. die hatten ein paar Winkelschleifer (Bosch, gefangen in einem Gehäuse von Würth), die ununterbrochen liefen, von morgens bis abends, von Montags bis Freitags.

Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass die Dinger i.d.R so ein bis zwei Jahre halten, was angesichts des massiven Gebrauchs ein ordentliches Ergebnis wäre.

Auch wenn ein Gerät dann mal in der Garantiezeit die Flügel streckte, so wurde es - sofern es das zu erwartende Arbeitspensum absolviert hatte - entsorgt und nicht reklamiert, aber in der Tat, Reklamationen kamen da auch schonmal vor.

Und jetzt gerade frage ich mich, wie ein Unternehmen wie Bosch es schaffen sollte, da eine geplante Obsoleszenz zu erwägen?

Die Farbe meiner Werkzeuge ist mir egal, solange sie blau sind^^

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Hai ;)
(Den hörst Du sicherlich zum ersten Mal ;) )
erstellt von haifisch18 am 22.02.2018, 14:06 Uhr
[...] ich hab auch ein Gerät mit Elektronikproblemen in meinem Bestand das schon 3mal getauscht wurde.
Sowas dürfte meiner Ansicht nach bei Geräten im Professional Bereich halt einfach nicht passieren. Fehler passieren, keine Frage. Aber wenn was schief geht, steh dazu, bügle es aus und gut ist. Mache ich ja auch so - sonst würden mir (auch) die Kunden weglaufen.
 
erstellt von haifisch18 am 22.02.2018, 14:06 Uhr
Aber schau dir mal den Zeitstrahl an und überlege dann, ob du auf der Grundlage irgend eine Aussage über die jetzt produzierten Geräte treffen kannst.
Das ist eben mein Punkt. Laut Bosch hätte das Problem auch schon bei meiner 2015er nicht mehr auftreten dürfen. Was für mich heisst
a) es ist ein Einzelfall (dann bliebe noch die Frage nach der Kulanz)
b) sie sind ernshaft der Meinung, das Problem sei behoben die Platinen sind jedoch (teilweise) immer noch fehlerhaft
c) sie wissen zwar um die mangelhafte Qualität, wollen es aber nicht kommunizieren

Egal welche Option, für mich ein Grund dies in den Foren zu posten. Dann erfahren wir (und potentielle Käufer) hoffentlich ob dies wirklich ein Einzelfall ist oder es halt doch eher b) resp. c) ist.

Bezüglich der Garantie hast Du natürlich recht, übernehmen müssen tun sie nichts. Da es sich um gerade mal 3 Wochen nach Garantieablauf handelt, es lediglich nicht mehr in der Garantiezeit ist, weil die Registrierung dieser Maschine untergegangen ist und die Maschine gerade mal 3-5 Betriebsstunden drauf hat, hätte ich mir etwas mehr Kulanz seitens Bosch gewünscht als einfach den Vollen Betrag zu verrechnen.
Diese Kombi (fehlerhafte Elektronik + keine Kulanz) bewegen mich dazu, von der Maschine abzuraten. Resp. das sich Bosch bezügich Kulanz so gar nicht bewegt (nicht mal eine Reduktion) lässt mich überlegen ob der Aufpreis von anderen Herstellern durch deren Kulanz nicht wieder wett gemacht wird. 

Dieser Beitrag wurde editiert von daveb0 am 22.02.2018, 14:36 Uhr
Begründung: Typo entfernt