stein handkreissäge

Gelöschter Benutzer
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hallo,

ich bin mit der firma accuglide aus USA in kontakt und möchte gerne ihre maschine kaufen die mit einem bosch motor ausgestattet ist. ich möchte aber nicht die 110V version und einen riesen umwandler mit rumschleppen sondern ein 220V model.  laut der firma wird dieser worm-drive motor nicht als 220V version angeboten.

meine frage ist ob dies wirklich der fall ist bzw ob ihr mir da weiterhelfen könnt und mir eine 220V version anbieten könnt.

hier ist ein foto von der maschine auf dem die bosch säge zu sehen ist:
https://secure.techxpress.net/accuglidesaws...3860749_lrg.jpg

secure.techxpress.net/accuglidesaws.com/images/uploads/2010120310123860749_lrg.jpg


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Wenn dann 230 V... ;-) ...220V gibt es schon lange nicht mehr.

Aber keine Chance. Eine Steinsäge wird hier schon lange  verlangt...kommt aber laut Bosch nicht.

Dieser Beitrag wurde editiert von higw65 am 04.11.2012, 21:20 Uhr
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Gelöschter Benutzer
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was ist eigentlich das deutsche wort für worm drive motor? ich möcht nach alternativen suchen die auf die plattform passen.
könnte man den motor nicht umbauen? und ist der auf dem bild befindliche motor eigentlich von einer holzkreissäge mit schutzschalter? die amis sind da ja a bissl kreativer wie wir und scheissen sich nix.
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Es ist nicht nur der Motor...es ist die ganze Säge die dann nur umgebaut und erweitert wird.

Hier das Original:
http://www.boschtools.com/Products/Tools/P....aspx?pid=1677M

P.S: Worm-Drive steht für einen Antrieb mit Schneckengetriebe/Schneckenantrieb. Anders als direkt angetriebene Sägen ist so eine höhere Kraft am Blatt möglich.

Dieser Beitrag wurde editiert von higw65 am 04.11.2012, 00:13 Uhr
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die amis sind da ja a bissl kreativer wie wir und scheissen sich nix.


Da geb ich dir recht, aber da liegt auch das Problem.
Ich gehe davon aus, das du eventuell einen eigenen Betrieb hast.
So eine Maschine entspricht nicht den Zulassungsvoraussetzungen wie sie in Deutschland gefordert sind.
Die BG wird dir das Gerät wohl stilllegen (sollten sie es sehen).
Sollte einen deiner Mitarbeiter mit dem Gerät ein Unfall passieren wird es vermutlich sehr teuer für dich (Regress), sollte dir selber damit ein Unfall passieren, kann es sein, das du deine Unfallversicherung,.... damit aufs Spiel setzt.
Vor allem, wenn du das Gerät auch noch selber umgebaut hast.

Ich möchte dir das nur zu bedenken geben, was du dann letztendlich machst musst du selber wissen und verantworten.

Ich kann nur hoffen, das Bosch mit einer Steinsäge einfach momentan hinterm Berg hält, denn eigentlich hatte Bosch schon mal so ein Gerät und auch aktuell gibt es sowas bei Bosch (wenn auch nicht in Europa und auch nicht so ausgefeilt).

Dieser Beitrag wurde editiert von Hermen am 04.11.2012, 09:39 Uhr
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Nichts ist beständiger wie die Veränderung!

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Hermen hat recht...Steinsägen gibt es ausserhalb Europas einige von Bosch. Die aus Brasilien z.B. Hatten wir hier ja schon oft in der Diskussion. Die von ihm angesprochene Säge...die GDC 42W war aber eher für Fliesenleger gedacht und zum Nacharbeiten. Die von Rainer gezeigte Version ist da für deutlich größere Arbeiten gedacht...und ich für meinen Teil bin da auch echt angetan wenn ich das Foto sehe.
Man nehme eine kräftige Handkeissäge...baue eine Diascheibe drauf...dazu einen Wasserzulauf...vorn und hinten stabile Kugelführungen....gepaart mit ein paar Edelstahlführungen...und fertig ist eine sehr interessante Säge. Für das Trennen großer Platten garantiert klasse. Aber es ist auch ein Nischenprodukt. Das darf man nicht vergessen. Große Stückzahlen wären damit nicht zu erreichen.

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 Hallo

Schau dir mal die an: Kaindl Diamantsäge

Ist wirklich cool, hab ich mal ausgelehnt zum Gehwegplatten schneiden. Hab ich mit einer 55mm HKS und Schiene gemacht. Wenn die Maschine etwas Power hat geht das super. Komm einfach nicht auf die Idee die Scheibe zu kühlen. Denn solange du Trocken schneidest ist es total ungefählich und bist du auch noch innerhalb der BG-Vorschriften. Am besten geht es wohl mit einer Tauchsäge, Schiene und Sauger, dann kannst du wahrscheinlich beinahe staubfrei arbeiten. Das Blatt wird leider nicht mehr produziert (seit ca. 1 Jahr), also solltest du zuschlagen solange es noch gibt. 

Und @ Bob

Ich weiss, dass ihr gleich schreibt und ausruft von wegen Missbrauch und Vorschriftenverletzung. aber: Es ist definitiv zulässig mit einer HKS Stein zu schneiden, denn, die Scheibe dreht mit 5000U/min nicht zu schnell, die Klemmgefahr ist 100mal kleiner als bei einer Flex (Wenn man überlegt ist eine Flex etwas, das gegen alle Sicherheitsvorschriften verstösst, sonst ist man so pingelig, wegen Fingerschutz, Klemmschutz, usw. Aber bei einer Flex handelt es sich um eine offen zugängliche, mit 10000U/min drehende Scheibe...) Alles in allem, HKS mit Diascheibe ist 100mal besser als Flex mit Diascheibe. Wenn man sich anschaut, stirbt vielleicht einer von 100 Bautoten an einer HKS Verletzung, min.6 an einer Flexverletzung. Ausserdem ist es Unmöglich mit einer Flex einen absolut geraden Schnitt hinzubekommen.

Und ach ja, und BOB, wegen de Staubbelastunfg bei einer HKS, beim Fermacellschneiden entsteht nicht weniger Staub, und die Maschine geht auch net kaputt.









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@blau-grün
Es gab auch von Bosch schon HKS die für den Steinschnitt zugelassen waren. Damals sogar noch mit normaler Trennscheibe. Bei der alten PKS 46 war das meine ich so....zumindest wenn ich mich recht erinnere.

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 Und wie konnte man die Trennscheibe montieren? Spezialflasch, Reduzierring?

Der Schreiner Ihr Macher

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Ich weiß es nicht mehr...meine es war ein Spezialflansch...aber das war Mitte der 80er...also lange her. War noch die PKS 46 mit dem Metallgehäuse um das Sägeblatt.

Aber auch die etwas ältere GNF 45...die Mauernutfräse...ist eine Handkreissäge gewesen die etwas modifiziert worden ist. Habs sie immer noch.

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